Brunch

Cappuccino Perfektion!
Cappuccino Perfektion!

Ich muss zugeben, ich zähle definitiv zur Kategorie „Kaffee ist mein Frühstück“. Egal wie oft ich mir schon vorgenommen habe endlich die Ratschläge von Ärzten, Gesundheits-Gurus, Fitness-Beratern, meiner Oma u.v.m. ernst zu nehmen, geschafft hab ich es doch nie ,dass ich mir das ausgewogene Frühstücken am Morgen angewöhne.  Ganz anders stehe ich aber dem Brunchen gegenüber!! Seit ich damals ein Jahr in den USA gewohnt habe, bin ich ein Fan dieser IT-Mahlzeit! In den USA traf ich mich mindestens 3 mal die Woche zum Brunch mit meinen Freunden. Als sich mein Au-Pair Jahr damals dem Ende näherte, war ich mir sicher, dass die Brunch-Meetings zu jenen Dingen zählen würden, die ich in Österreich am meisten vermissen würde.

Wien hat sich ja über die Jahre zu einem wahren Hot-Spot des Brunchens entwickelt, man könnte sieben Tage die Woche, ein ganzes Jahr lang zum Brunch ausgehen und doch noch nicht alle Lokale der Stadt durchgebruncht haben! Und das ist auch gut so! 🙂  Obwohl es bei der enormen Anzahl an Brunch-Lokalen schon enorm schwierig ist sich für eines zu entscheiden.

Blogs wie www.diefruehstueckerinnen.at gehören also für mich zur täglichen Morgen-Lektüre. Und ich bin bekanntlich nicht die einzige die sich von den frühstückenden Damen inspirieren lässt und damit bereits den einen oder anderen Brunch-Himmel entdeckt hat!!

So wie auch dieses Wochenende! Dank den Frühstückerinnen bin ich auf das Lokal Das Augustin gestoßen. Wie ich inzwischen weiß, ist es lange schon kein Geheimtipp mehr, sondern schon fixer Bestandteil der „MUST-GO-BRUNCH-THERE“ -Lokale Wiens!

Gleich beim Betreten des Lokals weiß man, dass man sich dort wohl fühlen wird. Die urige Holzverkleidung, ohne viel schnick-schnack, die beiden Hauskatzen, die sich immer mal wieder von Gästen liebkosen lassen, die frischen Blumen und das freundliche Personal haben definitiv dazu beigetragen ,dass das Augustin in Zukunft öfter von mir besucht wird.

Nicht zu vergessen aber….  die Frühstücks-Variationen selbst!! ❤  Ich hab mich an diesem Tag für das Frühstück „Go Vegan“ entschieden. Der warme Wrap mit Avocado, Salat, Tofu, Gurken und Tomaten Fülle und das Zimt Porridge bringen mich immer noch zum schwärmen

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Go Vegan

Die beiden Freundinnen mit denen ich dort war, haben sich auch für eine Veggie-Variation entschieden. „Go Earth“ war ihre Wahl. Auch sie waren beide total begeistert. Wir haben einstimmig beschlossen, dass wir auf alle Fälle wieder kommen werden!!

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Earth
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Endlich wieder ON THE ROAD! :D

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Juhuuu, morgen geht es wieder los, endlich wieder auf Reisen! Hab mich gestern spontan dazu entschlossen mit ein paar Freundinnen für 5 Tage nach Rovinj zu fahren. Sonne, Strand, Meer und eine wunderschöne Altstadt. Rovinj zählt ja zu meinen Lieblings-zielen in Kroatien, ein romantisches, kleines Küstenstädtchen. Hunderte von uralten Steinen gepflasterte Gassen winden sich den Berg hinauf zu einer wunderschönen Kirche, von der man einen atemberaubenden Ausblick auf das adriatische Meer hat. Zahlreiche Cocktailbars, Restaurants und Eisdielen laden abends dazu ein stundenlang durch die verwinkelten Gassen zu schlendern und die bewegte Vergangenheit der Halbinsel, welche im Laufe der Zeit unter anderem zu Österreich-Ungarn, Italien und Jugoslawien gehörte spiegelt sich auch in der Architektur wider. Diese ist für mich eine wunderbare Mischung aus den unterschiedlichsten Baustilen und gibt der Stadt ihren ganz eigenen, besonderen Flair.
Ich war bereits dreimal in Rovinj, das letzte mal vor 6 Jahren, ich freu mich trotzdem schon wieder sehr darauf die Stadt erneut zu erkunden.

Ein weiteres Plus des Spontan-Urlaubs ist das Roadtrip Gefühl ,das sich bereits jetzt breit macht! Seit ich mit 10 zum ersten Mal Thelma und Louise gesehen hab, ist für mich ein Roadtrip immer ein ganz besonderes Abenteuer. Musik rein, Fenster runter, ein Auto voll gut gelaunter Menschen und es kann schon nichts mehr schief gehen. Obwohl ich ja eigentlich nicht zu den Menschen zähle die gerne Autofahren und mir normalerweise schon jede Fahrt von mehr als 20 Minuten unerträglich erscheint, ist das in solchen Roadtrip Situationen seltsamerweise ganz anders! Da könnt ich stundenlang durch die Gegend fahren, immer der Sonne entgegen! 🙂

Ich freu mich schon sehr auf die kommenden Tage voller neuer Eindrücke, Spaß und Abenteuer.

Fernweh

Ich muss ja ehrlich sagen, ich bin ein Mensch der IMMER Fernweh hat. Ich weiß auch nicht woran das liegen könnte, schon als ich 8 war, wollt ich immer in einem Internat wohnen und nicht daheim. Am liebsten wär mir noch ein Internat in einem fremden Land gewesen. Nicht das mich jetzt jemand falsch versteht, ich komm aus einer total normalen Familie, mir hat es an nichts gefehlt und trotzdem weiß ich ,dass ich immer schon weg wollte.

Zum ersten mal wirklich befriedigen konnte ich mein Fernweh mit 13. Damals hab ich mein gesamtes erspartes Taschengeld hergenommen und bin für 2 Wochen zum Sprachkurs nach Malta geflogen. Damals mein erster Flug und mein erstes mal außerhalb des Europäischen Festlandes. Ich kann mich bis heute an das Gefühl erinnern, dass ich bereits bei Betreten des Flughafens verspürt hab. Bis heute ist das mein Lieblingsgefühl. Diese Mischung aus Aufregung, Ungewissheit, Vorfreude, Neugierde, Glück, Freiheit und Anspannung. Es gibt nichts besseres!!!

Seitdem dreht sich bei mir eigentlich jeder Gedanke um die nächste Reise. Gespart wird sowieso nur für das nächste Flugticket und die Liste an „Places to see before I die“ wird täglich länger.

Am liebsten würde ich ja das Reisen zum Beruf machen. Schon immer hab ich auf die Frage: „Was willst du denn beruflich später mal machen?“ geantwortet : „Mhm… ich weiß noch nicht wirklich, aber auf jeden Fall möcht ich was machen mit dem ich um die ganze Welt reisen kann.“

Diesen Gedanken hab ich natürlich bis heute nicht aufgegeben und auch wenn ich mir auch jetzt noch nicht sicher bin was ich genau mal beruflich machen werde, weiß ich doch ,dass ich dabei nicht NUR in Österreich arbeiten werde.P1070406

Niagara Fälle – Foto von der Kanadischen Seite aus geschossen.

Im Laufe der Jahre hab ich auch schon einige der oben erwähnten „PLACES“ auf meiner Liste abhaken können. Ich hab schon über ein Jahr in den USA gelebt, ich bin für ein Monat in meinem Traumland Neuseeland rumgereist, ich hab drei Monate in Kolumbien gearbeitet und mir dabei so viel wie möglich vom Land angesehen. Ich war schon in Mexiko und in Kanada, hab mir alte Maya Städte und die Niagara Fälle angesehen, war schon am Grand Canyon und bin im Abel Tasman Kajak gefahren.

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Valle Cocora Salento Kolumbien

All das hat mein Fernweh aber nicht gemindert, sondern ganz im Gegenteil sogar verstärkt und ich kann es kaum erwarten das nächste mal am Flughafen zu stehen und nach meinem Gate zu suchen.

Die nächste große Reise steht zum Glück auch schon in Planung. Peru und Argentinien sollen es werden. Da ich aber erst voraussichtlich im Spätherbst wieder für längere Zeit aus Österreich weg kann, muss ich mich in der Zwischenzeit mit einem Kurztrip ( 2 Wochen 😉 ) Spanien ablenken.

 

 

Entscheidungen treffen…. Mission Impossible!!??

Seit ich mich zurückerinnern kann fällt es mir schwer Entscheidungen zu treffen. Dabei handelt es sich nicht unbedingt nur um große Entscheidungen, wie etwa die Wahl eines Studiums. Ich scheitere auch regelmäßig den den kleinsten Entscheidungen. So kann es zum Beispiel passieren ,dass ich manchmal um die 10 Minuten vor dem Joghurt Regal im Supermarkt steh und mich einfach nicht für eine Sorte entscheiden kann. Genauso beim Bestellen im Restaurant, ich könnte Wetten abschließen, dass ich mit Sicherheit die letzte am Tisch bin ,die weiß was sie will. Freunde und Verwandte haben sich inzwischen, das hoff ich zumindest, an meine Unentschlossenheit in allen Lebenslagen gewöhnt, trotzdem gibt es im Restaurant natürlich jedes Mal mindestens eine Anspielung darauf und man könnte fast meinen mein kleines Handikap ist inzwischen zu einem running-gag geworden.

Obwohl ich selbst meist Witze darüber mach, nervt mich meine Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen enorm. Mehrmals schon hab ich mir vorgenommen einfach auf mein Bauchgefühl zu hören und impulsive Entscheidungen zu treffen. Zu 99% hab ich dann genau diese bereut und mir gewünscht ich hätte mir doch noch ein wenig Zeit gelassen und das Für und Wider besser abgewogen. Andererseits weiß ich aber auch ,dass ich durch mein Problem auch schon zahlreiche Möglichkeiten an mir vorbeiziehen hab lassen. Wer ewig braucht um sich für etwas zu entscheiden, verpasst wohl oder übel die eine oder andere Chance.  Eine Mission Impossible also?  Ich hoffe nicht!

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Im Moment steh ich ja wieder an einer etwas größeren Kreuzung in meinem Leben, ich muss mich erneut für eine Richtung entscheiden.  Soll ich gleich im Herbst mit dem Masterstudium beginnen oder doch wieder für längere Zeit verreisen? Soll ich mich für ein Studium in Schweden bewerben oder vielleicht erstmal ein wenig jobben? Ich hab einfach grad zu viele Möglichkeiten und immer wenn das passiert, naja… dann steh ich da und weiß nicht weiter. Vor allem ,weil es bei dieser Entscheidung um etwas wichtigeres geht, etwas das den Rest meines Lebens beeinflussen könnte.
Darum hab ich mir vorgenommen ,endlich mal wirklich an meiner Unentschlossenheit zu arbeiten.  Top motiviert hab ich mich also auf die Suche nach Ratschlägen und Weisheiten aus dem Internet gemacht!

Gibt man bei Google „Entscheidungs-Schwierigkeiten“ ein,  stößt man sofort auf hunderte von Posts in Foren und Selbsthilfe Websites und man weiß sofort , man ist nicht allein mit seinem Problem.

Google stellt mir auch sofort etliche Schlagworte und ich erkenne mich selbst in fast allen ein bisschen wieder.

Perfektionismus

Alles oder Nichts

Angst vor negativen Konsequenzen

Angst zu Versagen

Angst vor Kritik

Probleme das eigene Bauchgefühl richtig zu deuten

 

Hm… naja , ich denke inzwischen, mein Problem Entscheidungen zu treffen ist vielleicht nur die Spitze des Eisbergs.

Die Listen an Ratschlägen und Tipps die einem dabei helfen sollen Entscheidungen zu treffen sind lang. Vieles davon hab ich sofort als unbrauchbar abhaken können, denn Ratschläge wie: „Freunde und Familie in die Entscheidungsfindung einbringen“ ist ja wieder bloß abwälzen der Entscheidung auf andere oder?

Trotzdem bin ich bei meiner Recherche inzwischen auch schon auf ziemlich gute Tipps gestoßen. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten! 😉

Was ich bisher gelernt hab:

Getroffene Entscheidungen sind in den wenigsten Fällen für immer, man kann sich meist , falls etwas nicht ganz so klappt wie man gehofft hat, auch wieder dagegen entscheiden und eine neue Richtung einschlagen.

Die Konsequenzen die man als Entscheidungsfauler so fürchtet, sind auch selten wirklich so dramatisch  wie man befürchtet.  Steckt man gerade mal wieder in einer „Ja oder Nein“, „Dieses oder das Andere“  Situation , sollte man sich also gleich mal das ALLERSCHLIMMSTE ausmalen  das passieren könnte. Wenn einem nichts wirklich schlimmes einfällt ( natürlich ohne ,dass man unrealistisch wird) steht der Entscheidung also nichts mehr im Wege, denn egal welche Option man wählen wird, WIRKLICH passieren kann ja nichts.

Aus Fehlern lernt man. Diese Volksweisheit ging mir ehrlich schon immer auf die Nerven und ich hätte jedem an den Hals springen können, der mir damit in schlimmen Momenten helfen wollte. Aber , wenn man genauer darüber nachdenkt, stimmt sie ja. Bis auf wenige Ausnahmen hab ich selten einen schwerwiegenden Fehler zweimal gemacht und jene Fehler die ich ab und zu wiederhole, sind im Grunde ja nicht wirklich schlimm.

Die wichtigste Erkenntnis meiner Recherche aber ist jene, dass KEINE ENTSCHEIDUNG zu treffen, die schlimmste Entscheidung überhaupt ist und auch diese Konsequenzen hat! Denn wenn man sich für nichts entscheidet, lässt man sich definitiv mehr als eine Möglichkeit entgehen.

Und zu guter letzte, weil ich Zitate sowieso immer total inspirierend finde, ein paar weise Worte! 😉


„Good decisions come from experience. Experience comes from making bad decisions!“ ~Mark Twain~

Anyone who has never made a mistake has never tried anything new. ~Albert Einstein~

Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.  ~Dietrich Bonhoeffer~

 

Damit hat sich mein Problem natürlich noch nicht erledigt, ich werde weiter fleißig nach guten Ratschlägen suchen und vor allem endlich mal anfangen mir diese in schwierigen Entscheidungssituationen auch wieder ins Gedächtnis zu rufen! 😉

 

 

dolce far niente…. das süße Nichtstun… oh wie ich es hasse!!!

 

Kennt ihr das Gefühl , wenn man lange Zeit hart für etwas gearbeitet hat, wenn man dieses eine Ziel vor Augen hatte auf das man sich Tag für Tag fokussiert hat?
Wenn man dann Schritt für Schritt diesem Ziel näher kommt, bis man es eines Tages erreicht hat und dann, nach einem kurzen Hochgefühl empfindet man…. dumpfe Orientierungslosigkeit.
Was soll man nun anstreben? Worauf sich konzentrieren? Was fängt man mit der ganzen Zeit an die einem plötzlich zur Verfügung steht?

Genau in dieser Situation befinde ich mich schon seit einigen Monaten.  Nachdem ich mein Bachelor Studium abgeschlossen hatte und mich die ersten paar Tage total darüber gefreut hab ,dass ich nun endlich nicht mehr jeden Tag in der Bibliothek sitzen musste .  Endlich konnte ich Frühling und Frühsommer  genießen ohne mir über Prüfungsstoff und Co Sorgen zu machen und endlich jeden Tag feiern gehen, ganz  ohne schlechtes Gewissen. Doch bald schon hab ich es bemerkt, dieses nagende Gefühl in der Magengrube , dass mir deutlich machte ,dass ich mehr im Leben brauche als Parties, Sonne und Freizeit. Ich brauche ein neues Ziel, ein neues Abenteuer.

Doch wie soll dieses neue Abenteuer aussehen? Eine weitere Reise in die Welt hinaus? Ein neues Studium? Eine neue Liebe? Ein Umzug in ein fremdes Land?

Was genau mein neues Abenteuer sein wird, weiß ich noch nicht. Ich bin jedoch am besten Wege das heraus zu finden. Da bin ich mir ganz sicher!

 

Adventure-Awaits